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Titelbild „Die Anmaßung ist ein Theatertext über die Trennung, das Weg-Gehen, den Abschied. Es geht um das Verlassen und das Verlassen-Werden. Wenn auf einmal nichts mehr so ist, wie es mal gedacht war. Weil plötzlich ein Mensch eine Entscheidung fällt. Weil plötzlich ein Mensch die Anmaßung besitzt, eine persönliche Beziehung abzubrechen, zu beenden. Und wenn der Grund hierfür auch noch die Kunst ist.“ (Carsten Brandau)

Carsten Brandau hat Die Anmaßung explizit für den Schauspieler Manuel Harder geschrieben. Es braucht dafür, laut Regieanweisung, „mindestens einen Manuel Harder“. Das Spiel mit den biografischen Details aus dem realen Leben des Schauspielers ist anmaßend, aber auch die Voraussetzung dafür, dass dieser „Ritt“ an der Grenze zwischen Spiel und Echtem, zwischen Scheitern und Gelingen, zwischen Leben und Bühne so stattfinden kann. Manuel Harder lädt ein und spielt – mit sich in seinem Theater. Ist das anmaßend? Ist er wirklich er? Wer ergreift Besitz von demjenigen, der da spricht und angeblich sein Leben ändert?

"Die Anmaßung" wurde am 21.01.16 im Schauspiel Stuttgart uraufgeführt.





Über Manuel Harder :

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.theaterschauspieler-manuel-harder-im-portraet-der-autonome.868c38a0-2e69-4a00-ad7b-e7ca45dbeb00.html


von Carsten Brandau. Mit Manuel Harder.